Intensive gemeinsame Zeit
Hier sind die Paten gefordert. „Bei jedem Übergang gibt es den Wunsch nach Unterstützung, den Wunsch, das nicht allein bewältigen zu müssen“, sagt Uwe Werner. Mit einem Erwachsenen, der seinen Mann steht, aber im Alltag nicht so nahe mit dem Jungen verknüpft ist, können sie die Erlebnisse teilen. „Ich habe mich noch nie mit einem Mann so intensiv über mich und meine Geschichte unterhalten“, wird Benni am Ende des Wochenendes sagen.
Uwe Werner hat fünf Kinder, drei aus erster Ehe. „Meine Frau ist eine kritische Begleiterin“, schmunzelt er. „Sie toleriert es, sieht, wie viel Herzblut von mir darin steckt, tritt aber auch auf die Bremse, wenn ich zu viel Zeit damit verbringe oder verbissen werde.“
Bei manchen Outdoor-Aktionen sind seine Söhne mit dabei. Über fünf Jahre hat er in der „Indianerschule“ Naturerfahrung gelehrt und in den Alpen bei Aufforstungsprojekten mitgewirkt. Doch die „Nacht des Feuers“ ist auch für ihn etwas ganz besonderes: „Wann sonst haben Jungen die Gelegenheit, mit einer Gruppe von erwachsenen Männern Erlebnisse zu teilen, über sich selbst zu sprechen und zu sehen, wie sie miteinander umgehen?“
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